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Hochbau

Bautechnik

Ausbildung
Die Ausbildung im Bautechnik-Schwerpunkt Hochbau vermittelt neben einer soliden Allgemeinbildung eine umfassende praktische und eine vertiefte Fachausbildung hinsichtlich Design, Funktion, Konstruktion, Ausführung, Baubetrieb und Baumanagement von Hochbauten aller Bereiche.

Architektur
Das Spektrum reicht vom schöpferischen Gestalten verschiedenster Gebäudearten - vom Einfamilienhaus bis zu gewerblichen und kulturellen Bauten - sowohl den Entwurf, die Präsentation mittels Zeichnungen, Modellen und Computervisualisierungen als auch eine dem Stand der Technik entsprechen baureife Durcharbeitung der Projekte.

Bautechnik, Technologie
Der ökologische Einsatz unterschiedlicher Materialien und biophysikalisch richtige Lösungen in Verbindung mit vielfältigsten Baumaterielaien wie Beton, Ziegel, Holz, Stahl und Glas werden besonders berücksichtigt.

Baumanagement, Bauinformatik
Die Vermittlung umfassender Kenntnisse von Baunormen und Baugesetzen in Verbindung mit Baumanagementgrundlagen wie Ausschreibung, Kalkulation und Vergabe von Bauleistungen sowie Baustellorganisation geben den Absolventen die Basis, leitende Funktionen im Baumanagement zu übernehmen. Während der gesamten Ausbildung wird die Anwendung von EDV und CAD mittels modernster Bausoftwareprogramme vermittelt.

Ausbildungsformen

Gestaltung und Konstruktion

Wenn du dich für Bauen, Gestaltung und Architektur interessierst und du eine NMS oder die Unterstufe eines Gymnasiums abgeschlossen hast, bist du bei uns richtig.

  • Ausbildungsdauer: 5 Jahre
  • Pflichtpraktikum: 8 Wochen
  • Diplomarbeit
  • Abschluss: Reife- und Diplomprüfung

Mit diesem Abschluss kannst du danach an jeder österreichischen Universität oder Fachhochschule studieren oder bei Architekten, in Planungsbüros oder bei Baufirmen mitarbeiten.

Nach 3 Jahren Praxis: Möglichkeit des Erwerbs der Standesbezeichnung Ingenieur.
Nach 5 Jahren Berufspraxis Berechtigung zum Betreuen eines eigenen Planungsbüros.

Vom ersten bis zum dritten Jahrgang der Höheren Lehranstalt für Bautechnik ist die Ausbildung für Hochbau und Tiefbau gleich. Wer sich dann für den Ausbildungszweig Hochbau entscheidet, kann zwischen folgenden Schwerpunkten wählen:

  • Hochbau und 
  • Hochbau - Holzbau 

Der Schwerpunkt Hochbau ist eine vertiefte Fachausbildung in Planung und Ausführung von Hochbauten und deren verschiedenen Bauweisen wie Massivbau, Leichtbau, Fertigteilbau usw.

Der Hochbautechniker ist mit sämtlichen Fachbereichen der Architektur und des Hochbaues befasst.

Die Ausbildung vermittelt praxisnahe Kenntnisse in bautechnischer, gestalterischer, bauwirtschaftlicher und konstruktiver Hinsicht.

Mit Betriebspraktikum

Die Ausbildung zum Bautechniker vermittelt fundierte fachtheoretische Kenntnisse mit dem Schwerpunkt in der fachpraktischen Ausbildung.

Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre (7 Semester)
Abschluss: Fachabschlussprüfung

 Im fachtheoretischen Bereich werden primär Kompetenzen erworben wie

  • die in der Berufspraxis benötigten Fertigkeiten und Kenntnisse nach dem Stand der Technik verfügen und Maschinen, Geräte und Verfahren den gesetzlichen Vorschriften entsprechend einsetzen können
  • Sachverhalte nach vorgegebenen Gesichtspunkten in Wort und Schrift beschreiben und in grafischer Form darstellen können
  • Grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Baukonstruktion, Statik, Stahlbetonbau, Holzbau, Tiefbau, Baubetrieb und Vermessungswesen sowie über rechtliche und betriebswirtschaftliche Sachverhalte

Die baupraktische Ausbildung findet am schuleigenen Bauhof und auf Außenbaustellen statt. 

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum wird  im vierten Jahrgang direkt in einem Unternehmen der Bauwirtshaft abgelegt. Diese Praxiszeit wird von der Schule begleitet und erleichtert den Übergang in das Berufsleben.

Ausbildungsdauer

Ausbildungsdauer: 3 Jahre mit  je 13 Unterrichtswochen
Abschluss: Abschlussprüfung

Der Kurs beginnt jährlich Anfang Dezember und dauert bis ca. Ende März.

Ausbildungsziel

Die Bauhandwerkerschule hat unter Bedachtnahme auf §2 des Schulorganisationsgesetzes die Erweiterung der Fachbildung von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung zu dienen, um sie zur Ausübung einer gehobeneren Tätigkeit auf dem Gebiet des Bauwesens zu befähigen. 

Berufsmöglichkeiten

Privatwirtschaft:

Bauhandwerkerschule für Maurer
Berechtigung für die Ablegung der Meisterprüfung - Baumeister
Selbständiger Polier (Werkmeister) im Gewerbe und in der Industrie 

Bauhandwerkerschule für Zimmerer
Berechtigung für die Ablegung der Meisterprüfung - Zimmermeister
Selbständiger Polier (Werkmeister) im Gewerbe und in der Industrie 

Öffentlicher Dienst:
Verwendungsgruppe C im Bundes-, Landes- und Gemeindedienst

 

Berechtigungen und Begünstigungen

Gemäß Verordnung des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport vom 09. September 1976, BGBl. 541, berechtigt der Nachweis des Besuchs der dreiklassigen Bauhandwerkerschule zur Aufnahme in die Berufspädagogische Akademie für die Fachgruppe III (fachpraktische Unterrichtsgegenstände). 

Aufnahmebedingungen

  • Erfolgreiche Erfüllung der ersten acht Jahre der allgemeinen Schulpflicht.
  • Abgeschlossene Berufsausbildung (Maurer oder Zimmerer) - Lehrabschlussprüfung der angestrebten Fachrichtung.
  • Die Aufnahme erfolgt nach Maßgabe der vorhandenen Plätze. Wenn wegen Platzmangels nicht alle Bewerber aufgenommen werden können, werden die Aufnahmsbewerber nach der Dauer der facheinschlägigen Praxis gereiht.

Für die Anmeldung sind erforderlich

Vorlage des ordnungsgemäß ausgefüllten Anmeldeformblattes mit den erforderlichen zusätzlichen Formblättern (erhältlich in der Direktion) und folgender Dokumente im Original oder in beglaubigter Kopie: 

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Lehrabschlussprüfungszeugnis
  • Nachweis über die erfolgreiche Erfüllung der ersten acht Jahre der allgemeinen Schulpflicht. Wenn über diese Zeit hinaus andere weiterführenden Schulen besucht wurden, sind auch die Jahreszeugnisse/Abschlusszeugnisse dieser Schulstufe vorzulegen.
  • Praxiszeugnisse
  • Lebenslauf

Höhere Lehranstalt für Berufstätige – Hochbau 

Die Ausbildung wird berufsbegleitend als Abendschule geführt.

Anmeldung: Jederzeit möglich!
Ausbildungsdauer: individuell je nach Vorbildung
Keine Schulgebühren!

Der europaweit zu beobachtende Trend zum zweiten Bildungsweg ist auch im Bereich der Bautechnik zu erkennen. Der Wille zum „lebenslangen Lernen“, aber auch die Möglichkeiten dazu werden immer größer. Die Reife- und Diplomprüfung der Abendschule ist jener der Tagesschule vollkommen gleichgestellt, sowohl im Arbeits- wie auch im Studienzugang.  

Besonders folgende Personengruppen werden durch das Angebot der Abendschule besonders angesprochen:

  • Personen mit dem Willen zur Weiterbildung, die schon im Bereich der Bautechnik arbeiten oder in Zukunft möchten,
  • Absolventen von Allgemeinbildenden Schulen die Ihre Matura mit der Möglichkeit des direkten Berufszuganges ergänzen möchten,
  • Bauinteressierte, die ihren beruflichen Schwerpunkt neu definieren wollen und natürlich

  • Ehemalige Schulabbrecher, die die zweite Chance für ihre Zukunft ergreifen.

Um diesen, oben nur beispielhaft angeführten, unterschiedlichsten Zugangsvoraussetzungen gerecht zu werden und die Studierenden der Abendform bestmöglichst während ihrer Doppelbelastung Beruf/Ausbildung zu unterstützen wurde der Lehrplan dieser Schulform in den letzten Jahren reformiert:

Die neu konzipierte Ausbildung in der Höheren Lehranstalt für Berufstätige stellt die Stundentafel wie folgt dar:

Fachkräftestipendium des AMS

Wenn Sie unsere Ausbildung absolvieren möchten, unterstützt das AMS Ihre Ausbildungszeit seit 01.01.2019 im Rahmen des Fachkräftestipendiums.

Das AMS bietet weiterführende Informationen an:


Vorbereitungslehrgang

Dauer: 1 bis 2 Semester, je nach Vorbildung. Entfällt je nach Vorbildung!
Mindestvoraussetzung: Vollendetes 17. Lebensjahr

Im Vorbereitungslehrgang werden Studentinnen und Studenten an das Bildungsniveau herangeführt, das ihre Mitstudentinnen bzw. –studenten aus Vorbildungen mitbringen. 
So wird ein ausgewogenes Klassenniveau erreicht auf dem die fachliche und allgemeinbildende Ausbildung im Aufbaulehrgang aufbauen kann.

 

Aufbaulehrgang und Kolleg
Dauer: 6 Semester

Im Aufbaulehrgang wird auf die  Erlangung der Reife- und Diplomprüfung hingearbeitet, bzw. auf das Kolleg für diejenigen die schon maturiert haben. 

Aufbaulehrgang und Kolleg bilden einen Klassenverband, der sich zur Erlangung der unterschiedlichen notwendigen Ausbildungsschwerpunkte immer wieder trennt.
Die Abschlüsse beider Ausbildungswege sind gleichwertig.

Aufbaulehrgang im Detail
Voraussetzung: Vorbereitungslehrgang oder facheinschlägige, bautechnische Ausbildung 
Nachdem bei den Studentinnen und Studenten des Aufbaulehrganges die fachlichen Grundkenntnisse als bekannt vorausgesetzt werden, wird, neben den höheren fachlichen Ausbildungsinhalten der Schwerpunkt auf die Allgemeinbildung gelegt.

Der Aufbaulehrgang endet mit der Reife- und Diplomprüfung. Diese kann durch eine vorgezogene Teilprüfung in zwei Teilen abgelegt werden.

Kolleg im Detail
Voraussetzung: Reifeprüfung
Aufbauend aus die Allgemeinbildung der zuvor besuchten Schultypen legen wir hier den Schwerpunkt auf die technische Ausbildung in der gesamten Breite.
Hier wird als Ergänzung zur vorhandenen Reifeprüfung nur noch der Diplomprüfungsteil nachgeholt.

 

Baupraxis und Produktionstechnik
Studentinnen und Studenten ohne facheinschlägige Ausbildung müssen die Ausbildung im Bauhof besuchen um die Umsetzung der in der fachtheoretischen Ausbildung besprochenen Methoden zu erlernen und so praxisorientiert arbeiten zu können.

Ferialpraxis ist keine notwendig.

 

Weiterführende Informationen: 


Koordinator Dipl.-Ing. Dieter Maurer
Tel: +43 4242 37061-8066
Mobil: +43 676 6835062 
Mail: Dieter.Maurer@htl-villach.at.

 

Kontakt über die Schule

Tel: +43 4242-37061-11
Mail: office@htl-villach.at

Zuständiger Abteilungsvorstand:  Dipl.-Ing. Gerhard Alberer

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