Ethik-Unterricht außer Haus – zwei spannende Tage in Wien
Die Schülerinnen und Schüler der Bautechnik-Abendschulklasse 6ABBT haben sich Wien als Ziel einer zweitägigen Exkursion ausgesucht, um sich mit ethischen Themen auseinanderzusetzen.
Gesagt, getan. Obwohl der Termin erst recht kurzfristig festgelegt wurde, ließen sich spannende Programmpunkte organisieren.
Am Freitagvormittag haben wir die Gelegenheit wahrgenommen, am Landesgericht für Strafsachen bei Verhandlungen dabei zu sein. In beiden Fällen ging es um Körperverletzung. Dass es sich bei den Angeklagten um unangenehme Zeitgenossen handelte, ließ sich speziell beim ersten Fall an der Begleitung durch vier Sicherheitsbedienstete bereits erahnen. Wie sich während der Verhandlung zeigte, standen bereits einige Vorstrafen im Register. Spannend auch, dass es sogar zu einer rechtskräftigen Verurteilung zu 20 Monaten kam. Der zweite Fall kam zu keinem Abschluss, da Zeugen nicht auffindbar waren. Dennoch interessant, weitere Eindrücke von solchen Verhandlungen zu bekommen.
Nach dem Sammeln einiger Eindrücke von Wien, wie etwa der Votivkirche und dem Rathaus, ging es nach einer kleinen Stärkung weiter ins Parlament, wo wir durch die wesentlichen Säle geführt wurden und zahlreiche Hintergrundinformationen bekommen haben.
Nach dem abendlichen Besuch des Hauses des Meeres hatten wir uns das Abendessen inklusive Erfrischungsgetränken redlich verdient.
Samstagvormittag war dann das Wien-Museum am Programm, wo die Geschichte Wiens mit allen Herausforderungen von Einst und Jetzt in drei Etagen nachvollziehbar ist.
Vor unserer Abreise haben wir dann spontan auch noch ein paar Eindrücke aus dem ersten Bezirk, wie etwa dem Stephansdom, dem Graben, der Hofburg und der Herrengasse mitgenommen.
Sozusagen am Heimweg bekamen wir nach dem Mittagessen in Wiener Neustadt noch eine Führung durch die Theresianische Militärakademie.