HTL Villach und LAM Research - FIRST Global Challenge 2024 in Athen
Dieses Jahr fand die FIRST Global Challenge, ein internationaler Robotik-Wettbewerb, der es Jugendlichen aus aller Welt ermöglicht, an diesem spannenden Sport teilzunehmen, von 26. bis 29. September in Athen statt. In Kollaboration mit LAM Research nahmen drei Schüler unserer Informatik-Abteilung an diesem prestigeträchtigen Event teil und durften sich am Austragungsort der ersten Olympischen Spiele einen spannenden Wettkampf mit Robotik-Begeisterten aus über 190 Ländern liefern.
Die FIRST Global Challenge findet jährlich statt, wobei immer ein anderer Austragungsort gewählt wird. Nachdem bereits Schüler der HTL Villach an den Wettbewerben 2022 in Genf und 2023 in Singapur teilgenommen haben, war sie dieses Jahr aufs Neue durch Martin Sorger, Adam Saidi und Tobias Kendlbacher (alle 5BHIF) vertreten. Unsere engagierten Schüler schlossen sich mit zwei Lehrlingen der in Villach ansässigen LAM Research, Luka Mandic und Richard Ogris, zu Team Austria zusammen. Tatkräftig betreut wurde unser Team durch Prof. DI Dr. Stefan Mitterdorfer (HTL Villach) und Stefanie Astner (LAM Research).
Unsere Teilnahme wurde uns durch ein großzügiges Sponsoring der LAM Research ermöglicht, wir möchten uns bei allen Beteiligten dafür erneut herzlich bedanken.
Die Aufgabe in diesem Jahr sollte die Wichtigkeit der nachhaltigen Nahrungsproduktion hervorheben, besonders in der modernen Nahrungsmittelversorgung, die heutzutage auf komplexen Verbindungen aus Systemen der Produktion, Verarbeitung und Verteilung basiert. “Feeding the Future”, wie die Organisation die Aufgabe konkret benennt, soll durch die abstrakte Darstellung von Energie und Wasser, welche von den Robotern geliefert werden müssen, um Nahrung zu produzieren, auf die Entwicklung von Möglichkeiten zur Verbesserung von bestehenden Systemen aufmerksam machen.
Im Rahmen der Veranstaltung konnten unsere Schüler viele wertvolle Erfahrungen machen und neue internationale Verbindungen, die sich positiv auf ihre weitere Laufbahn auswirken, knüpfen. Angetrieben durch die freundliche Stimmung, die im gesamten Stadion herrschte, lernten unsere Wettstreiter Kulturen und Menschen aus aller Welt kennen, während sie mit einem Lächeln im Gesicht selbst Mozartkugeln mit Österreich-Fahnen verteilten. Auch diverse renommierte Universitäten wie das MIT oder Yale University waren mit Ständen auf dem Event vertreten, bei denen sich die Schüler über Möglichkeiten für Stipendien und Auslandsstudien informieren konnten. Viel Zeit für Sightseeing blieb dabei nicht übrig.
Dieses unvergessliche Once-in-a-lifetime Erlebnis wird den angehenden Ingenieuren wohl ihr Leben lang in Erinnerung bleiben. Vielen Dank nochmals an Prof. Mitterdorfer für diese organisatorische Meisterleistung, ohne Sie wäre das alles nicht möglich gewesen.