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HTL Villach Informatik @ FGC Singapore – proud to be „Team Austria“

Tobias Blasge, Alexander Pöschl, 5BHIF |

Im Rahmen der First Global Challenge, einer internationalen Robotik-Olympiade, reisten im Oktober fünf Schüler der HTL Villach (Abteilung Informatik) nach Singapur. Singapur gilt als führende Technologie-Metropole und wirtschaftlicher Motor im ostasiatischen Raum, weshalb es sich als idealer Veranstaltungsort anbot.

Die First Global Challenge findet jährlich in einem anderen Land statt. Nach der Teilnahme im vergangenen Jahr in Genf nahmen die gleichen fünf Schüler auch in diesem Jahr am Wettbewerb in Singapur teil. Andreas Stettin, Tobias Blasge, Alexander Pöschl, Adrian Pinter und Lukas Rabitsch aus der 5BHIF waren das „Team Austria“ und durften Österreich bei diesem Wettbewerb vertreten.

Wir sind stolz, dass unser Sponsor Lam Research uns ausgewählt hat, Österreich bei diesem Wettbewerb zu vertreten. Lam Research war Hauptsponsor dieses Roboter-Programmierwettbewerbs und übernahm auch sämtliche Kosten im Zusammenhang mit unserer Teilnahme. Wir sind der Fa. Lam Research dankbar, dass wir Österreich an dieser globalen Challenge vertreten durften. Das verdanken wir unserem Ruf als die Kader-Schmiede für Software-Ingenieure an den HTLs in Kärnten.

Beim Wettbewerb in Singapur traten insgesamt 194 Länder mit ihren individuell entworfenen und selbst gebauten Robotern in verschiedenen Herausforderungen an. Jedes Nationalteam erhielt ein anspruchsvolles Robotik-Kit mit mehreren tausend Bauteilen. Unter der Leitung der Profs Mitterdorfer Stefan und Gitschthaler Andrea und mit tatkräftiger Unterstützung von ihren Schulkollegen Tobias Kendlbacher aus der 4BHIF und Benedikt Wernig aus der 5BHIF entstand in mühevoller Kleinstarbeit der Roboter, der in den Ferien aus ca. 3.000 Einzelteilen konstruiert, gebaut und programmiert wurde.

Das FGC-Klimathema 2023 stammte aus dem Bereich „Grüner Wasserstoff zur Bekämpfung des Klimawandels“ (Hydrogen Technology & Combating Climate Change), in der der Roboter Wasserstoff-Bälle von anderen Stoffen automatisiert trennen und in Behältern sammeln sollte. Kooperationen von Teams wurden bei dieser Challenge großgeschrieben, da man nur gemeinsam so ein nachhaltiges Thema erfolgreich bewältigen konnte. Mehrere zufällige Teams schlossen sich somit zu einer Allianz zusammen und versuchten mehr Bälle einzusammeln und in die passenden Container einzuordnen als das gegnerische Team. Hierbei war es entscheidend, für jedes Spiel die passende Strategie zu entwickeln und die individuellen Stärken der Mitglieder der Allianz optimal zu nutzen.

Nach einer anstrengenden 16-stündigen Reise nach Singapur mit einem Zwischenstopp in Istanbul begannen die Vorbereitungen und das Training für den örtlichen Wettbewerb.

Zu Beginn der Reise kam es in Villach bereits zu leichten Startschwierigkeiten, da der Zug in Richtung Wien fünf Stunden Verspätung hatte. Dank des Einsatzes von Frau Professor Gitschthaler und Herrn Professor Mitterdorfer gelang es uns jedoch rechtzeitig am Wiener Flughafen anzukommen.

Unbeeindruckt von der Hitze war es uns trotz des Wettbewerbs möglich, Singapur bei Tag und Nacht zu bestaunen. Neben dem eindrucksvollen Sightseeing von „Gardens by the Bay“, „Marina Bay Sands“ und „Cloud Forest“ erachteten wir das Erleben von drei aufeinandertreffenden Kulturen aus drei Ländern - China, Indien und Indonesien – im Vergleich zur gewohnten österreichischen Kultur als besonders horizonterweiternd.

Es war für alle Teilnehmer:innen eine unvergessliche Erfahrung, bei der sowohl fachliche Kompetenz als auch internationale Zusammenarbeit gefördert wurden.

Die Teilnahme an diesem Wettbewerb bot nicht nur die Möglichkeit zur Weiterbildung im Bereich der Robotik, sondern war auch eine Plattform für die Bildung internationaler Freundschaften und Networking. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Teams auf internationaler Ebene konnten nicht nur fachliche, sondern auch kulturelle Kenntnisse vertieft werden.

Tobias Blasge, Alexander Pöschl, 5BHIF