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Digitalisierung im Bauwesen

Datum: 17.10.2018
Kategorie: Tiefbau TiefbauHochbauSchule
Von: Roman Karas

Infineon Technologies Austria, PORR AG und TU Wien in einer Vortragsreihe zum Thema „BIM und DIGI im Bauwesen“ zu Gast an der HTL Villach.

Quelle: Hannes Pacheiner

Quelle: Hannes Pacheiner

Quelle: Hannes Pacheiner

Quelle: Hannes Pacheiner

Quelle: Hannes Pacheiner

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Quelle: Hannes Pacheiner

Quelle: Hannes Pacheiner

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Quelle: Hannes Pacheiner

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Innovationen wie künstliche Intelligenz, big data oder virtual reality bieten neue innovative Planungs- und Ausführungsmöglichkeiten im Bauwesen. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft läuft an der HTL Villach ein Prozess, mit welchen Lehrinhalten die Schülerinnen und Schüler auf das neue Zeitalter im Bauwesen am besten vorbereitet werden können. Ein Schritt wurde mit der Veranstaltung „Digitalisierung im Bauwesen“ am 26.6.2018 gesetzt. An der Veranstaltung nahmen alle Kolleginnen und Kollegen der Bautechnik und etwa 300 Schülerinnen und Schüler der HTL für Bautechnik und auch der Informationstechnologie teil.

In seiner Begrüßung wies Direktor Dipl.-Ing. Peter Kusstatscher darauf hin, wie wichtig das rasche Handeln der HTL Villach im Bereich Digitalisierung ist, um dem Anspruch, Absolventinnen und Absolventen für die Wirtschaft zeitgemäß auszubilden, gerecht zu bleiben. In seinen einleitenden Worten ging DI AV Richard Obernosterer auf den Wandel im Bauwesen ein, den Baurobotik und BAU-IT mit sich bringen. AV Bmstr. Dipl.-Ing. Gerhard Alberer ging auf die ersten konkreten Umsetzungsschritte in der Lehre an der HTL Villach mit dem Thema „Building Information Modelling und Management (BIM)“ ein.

In seinem Vortrag „Multimodalität und Bewusstsein: Der Wandel in der Mobilität“ ging Mag. Matthias Felsberger von Infineon Technologies Austria und Absolvent unserer Schule auf nachhaltige Mobilitätskonzepte ein. Vor allem für den Tiefbau und in Fragen des Städtebaues und der Raumplanung ergeben sich durch autonomes Fahren, verändertes Mobilitätsverhalten und Mobilitäts-Apps neue Herausforderungen in der Konzeption von Verkehrswegen. Share Economy ist auch in der Mobilität angekommen, mit Blick auf eine Generation, die Nutzung vermehrt vor Besitz stellt. Getrieben durch die zunehmende Urbanisierung ist der Status des Individualverkehrs im Wandel. Viel Technologie statt vieler Fahrspuren könnte die zukünftige Anforderung an Verkehrswege sein.

DI Sebastian Ortner von der PORR AG thematisierte in seinen Ausführungen zum Thema „BIM in der Bauausführung“, dass die virtuellen Zwillinge von Bauwerken und die Verknüpfung von bauteilbezogenen Daten im 3D Modell vor allem von Bauherren eingefordert werden. Zunehmend werden die in der Planung und Ausführung erhobenen Daten und Informationen zum anschließenden Gebäudemanagement in der Nutzungsphase herangezogen. Herr DI Ortner zeigte den jungen HTL-Technikerinnen und -Technikern die Bedeutung einer Basisausbildung in BIM sowie die Notwendigkeit einer frühen interdisziplinären Zusammenarbeit.

Im Vortrag „BIM – was kommt danach?“ gewährte Frau DIin Melanie Piskernik vom Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement an der TU Wien einen Ausblick in die Bauzukunft. Aus ihrer Sicht steckt die Anwendung der Technologien wie augmented reality und humanoide Bauroboter noch in den Kinderschuhen. Sie werden zwar in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen, aber die Gegenwart gehört BIM und der Nutzung der vielen Möglichkeiten, die sich aus der Anwendung dieser IT-Lösung im Baumanagement ergibt.
 
Richard Obernosterer