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Barbara-Fahrt 2017/2018

Datum: 24.11.2017
Kategorie: Tiefbau Tiefbau
Von: Roman Karas

Die dreitägige Barbara-Fahrt führte uns heuer vom 6. - 8. 11. 2017 in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Auf dem Programm standen unter anderem die Werksbesichtigung der VÖESTalpine, der Besuch des Kunstmuseums Lentos und das Ars Electronica Center.

Panorama des VÖESTalpine-Werksgeländes

Panorama des VÖESTalpine-Werksgeländes

Ausstellung Stahlwelten

Ausstellung Stahlwelten

Raumanzug mit Helmanschluss aus Stahl

Raumanzug mit Helmanschluss aus Stahl

Unsere Gruppe im Alten Rathaus auf einer großflächigen Linzer Luftaufnahme

Unsere Gruppe im Alten Rathaus auf einer großflächigen Linzer Luftaufnahme

Asfinag-Vortrag über Autobahn-Baustellen in, unter und um Linz

Asfinag-Vortrag über Autobahn-Baustellen in, unter und um Linz

Querschnitt der künftigen Donau-Brücke im Westen von Linz

Querschnitt der künftigen Donau-Brücke im Westen von Linz

Unsere Gruppe in der Asfinag-Ausstellung im Alten Rathaus

Unsere Gruppe in der Asfinag-Ausstellung im Alten Rathaus

Unsere Gruppe bei der Firma Poloplast in Leonding

Unsere Gruppe bei der Firma Poloplast in Leonding

Rohrlager der Firma Poloplast

Rohrlager der Firma Poloplast

Führung durch das Ars Electronica Center

Führung durch das Ars Electronica Center

Führung durch das Ars Electronica Center

Führung durch das Ars Electronica Center

Unsere Gruppe beim Lentos Museum

Unsere Gruppe beim Lentos Museum

Führung durch das Lentos Museum

Führung durch das Lentos Museum

Führung durch das Lentos Museum

Führung durch das Lentos Museum

Nach der letztjährig gesplitteten Version konnten wir heuer wieder mit beiden Tiefbau-Klassen gemeinsam die traditionelle dreitägige Fachexkursion genießen. Ebenfalls dabei waren auch wieder einige pensionierte Kollegen, ein weiterer Punkt, der das Flair der Barbara-Fahrt seit jeher ausmacht. Und dass uns außerdem der erste Schnee des heurigen Winters begleitete, machte die Anreise - zumindest für unseren Busfahrer - zusätzlich spannend.

Ziel der heuer von den beiden Klassenvorständen Thomas Graf und Roman Karas sowie dem Kollegen Gottfried Pinter organisierten und von Kollegin Elke Havlicek-Kohlweis begleiteten Exkursion war diesmal die Stahlstadt Linz. Deren bezeichnungsgebende Industrieanlage der VÖESTalpine war am Montag, dem 6. 11. 2017, auch gleich unser erster Programmpunkt.

Bei umfangreichen Führungen in der Stahlwelt und im Werksgelände wurden uns die Entstehungs- und Verarbeitungsprozesse des Werkstoffs Stahl von der Gewinnung des Rohstoffes bis hin zum Endprodukt sehr anschaulich nahegebracht. Und welche enormen Energien dazu erforderlich sind bzw. frei werden, konnten wir trotz der thermisch abgeschirmten Besucherkojen beim Hochofen und im Walzwerk auch körperlich wahrnehmen, was einen bleibenden Eindruck bei uns hinterließ.

Bei einem gemeinsamen Abendessen, einem weiteren wichtigen Merkmal der Barbara-Fahrten, ließen wir den Tag ausklingen.

Am Dienstag starteten wir mit einer hochinteressanten Führung der Asfinag im Alten Rathaus und bekamen dort einen spannenden Einblick in das Projekt A26 und den Umbau der A7, bei dem eine Brücke über die Donau und zwei Tunnel errichtet werden.
Vermittelt vom Linzer Tiefbau-Abteilungsvorstand Thomas Kollmann und seinem Kollegen Norbert Baumberger erhielten wir sehr anschauliche Eindrücke von den in Bälde startenden Baumaßnahmen zur Verbesserung der Autobahn-Infrastruktur in, unter und um Linz. Für künftige Exkursionen bieten sich da sicher noch einige Jahre lang lohnende Baustellen.
Äußerlich prägend und konstruktiv spannend wird dann vor allem die neue Donaubrücke im Westen von Linz werden, die als Hängebrücke konzipiert ist. Aber auch die Renovierung der "VÖEST"-Brücke und ihre verkehrstechnische Erweiterung mit Bypass-Brücken werden das Stadtbild ein wenig verändern.

Der Nachmittag war geprägt von einer Werksführung bei der Firma Poloplast in Leonding. Neben einem auch mit Belastungsversuchen von Rohrquerschnitten angereicherten Rundgang durch Herstellungs- und Lagerhallen erhielten wir eine umfassende Übersicht über die Verwendungsmöglichkeiten und künftigen Herausforderungen im Rohrleitungsbau.
Dass wir zwischendurch auch noch kulinarisch sehr gut versorgt wurden, wollen wir dankend erwähnen.

Der Mittwoch führte uns zuerst zum Ars Electronica Center auf die Urfahrer Seite der Donau. Dort bekamen wir einen Einblick in die neuesten Technologien und deren zukünftige Auswirkungen auf unseren Alltag. In vier Gruppen wurden wir durch die durchwegs hochinteressanten und das Denken anregenden Stationen geführt, bevor wir im "Deep space" faszinierende 3D-Visualisierungen genießen konnten.

Den Abschluss der Programmpunkte bildete das Lentos Museum auf der gegenüberliegenden Donauseite. In diesem architektonisch spannend und statisch herausfordernd konzipierten Bauwerk erhielten wir Einblicke in die aktuelle Ausstellung sowie die hauseigene Sammlung. Sehr eindrucksvoll waren auch die enorm langen Sichtachsen durch die angenehm zurückhaltend gestalteten Ausstellungsräume.

Die Linzer Innenstadt erkundeten wir während dieser drei Tage vor allem durch großteils fußläufig absolvierte Wege, ausgehend von unserem zentral gelegenen Hotel. Dennoch bleiben unzählige Punkte offen, die immer wieder eine Reise nach Linz wert sind.

Text:
Roman Karas
Katharina Korenjak (5AHBTT)

Fotos:
Gottfried Pinter
Roman Karas

 

Wir danken allen von uns besuchten Firmen und Institutionen - speziell den wunderbar hilfsbereiten Kontaktpersonen - ganz herzlich für ihre Mitwirkung beim Organisieren unserer Exkursion

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