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Informatiker beim Studiengang Geoinformation an der FH Kärnten zu Gast

Datum: 22.12.2017
Kategorie: Informatik InformatikInformatik & Management
Von: Gabriel Krammer, 4BHIFS

Am Freitag, dem 17.11. machten sich die beiden Klassen des vierten Jahrgangs der Abteilung Informatik – begleitet von Herrn Prof. Dieter Schmon – auf den Weg zum Campus Villach der FH Kärnten.

Dort durften wir uns einen Vormittag lang die Studienrichtung „Geoinformatik“ näher anschauen.

Prof. Dr. Gernot Paulus und Dr. techn. Adrijana Car als unterrichtende Professoren an der FH erläuterten die Eckdaten des Studienganges Geoinformation und Umwelttechnologien.

Dies erfolgte anhand zweier Vorträge, einer zeigte wie Geoinformatiker mit diversen Programmen und Messdaten vershiedenste Kartenmodelle erstellen können, der andere befasste sich mit der praktischen Datenerhebung mittels Drohnen und anderen technischen Hilfsmitteln.

Vortrag „Berechnung des optimalen Weges“

Im ersten Vortrag wurde die Berechnung des optimalen Weges erklärt. Dabei wurde ein Projekt vorgestellt, dass von Studenten der FH realisiert wurde. An Hand der Landkarte von „Mittelerde“ aus dem Film Herr der Ringe wurden Indikatoren aus dem Film mit verschiedenen Attributen ausgestattet und in ein Computerprogramm integriert. Dies konnte danach gemeinsam mit den Professoren an PCs nachvollzogen werden.  Durch das Einspeisen verschiedenster Angaben konnte so danach der optimale Weg von Hobbingen zum Schicksalsberg berechnet werden.

Vortrag „Datenerhebung durch Luftbildauswertungen“

Um Karten und geographische Modelle erstellen zu können, braucht man verschiedenste Daten bezüglich der Landschaft, die man abbilden möchte. Oft sind solche noch nicht vorhanden, was bedeutet, dass man sie selbst sammeln muss. 

Die Möglichkeiten, die heute mittels Luftbildauswertungen wurden vorgestellt und an Hand von Beispielen aus der Praxis erklärt. So gibt es an der FH zum Teil eigene Entwicklungen von Luftbildaufnahmen mittels Drohnen, unbemannte Miniflugzeuge oder mit Hilfe von Heliumballonen. Vor allem die Genauigkeit dieser Aufnahmen bietet Anwendungsmöglichkeiten sowohl bei der Aufnahme von Bauobjekten als auch Geländeaufnahmen. Auch Messungen von Luftschichtungen für die detaillierte Wettervorhersage werden so durchgeführt und ausgewertet.

Am Ende der Vorträge konnten sich alle Schüler etwas unter dem, zuvor recht unbekannten, Thema Geoinformatik vorstellen und es haben bestimmt einige Schüler einen möglichen Studienzweig  für sich entdeckt. Und eines ist klar, Geoinformatik hat mehr Anwendungsmöglichkeiten als wir zuvor vermutet hatten.

Gabriel Krammer, 4BHIFS