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So ist das Leben

So ist das Leben
nach Lutz Hübner

Die ehrgeizige 16-jährige Emilia trifft auf den Geist ihrer verstorbenen Hippie-Tante Ada. Die Theatergruppe der HTL Villach beschäftigt sich in ihrer diesjährigen Produktion auf heiter-skurrile Weise mit unterschiedlichen Lebensentwürfen. Während das junge Mädchen orientierungslos zwischen den vermeintlichen Ansprüchen einer Leistungs- und Schönheitsgesellschaft umherirrt und vor lauter Lebensplanung das eigentliche Leben zu verpassen droht, scheint die verstorbene Tante für ihr zu kurzes Leben das richtige Timing gefunden zu haben. In einer nächtlichen Geistershow erscheinen Emilia Traum-Gestalten aus Vergangenheit und Gegenwart: ihre Mutter, ihr Freund, eine Jury, die über Emilias Leistungen Gericht hält, eine Versammlung von Schönheitschirurgen, die zum Skalpell greift, und die verstorbene Tante Ada. Emilias Albtraum, so sein zu müssen, wie alle es von ihr erwarten, zwingt sie schließlich, sich ihren Ängsten zu stellen und sich auf den Weg zu ihrer wirklichen Identität zu machen.

Aufführungstermine:
Freitag, 10. März 2017 (Premiere)
Samstag, 11. März 2017 Freitag, 17. März 2017 Samstag, 18. März 2017
Beginn: jeweils um 19.30 Uhr
Im Festsaal der HTL Villach
Tschinowitscherweg 5
9500 Villach

Weitere Informationen: DI Günther Hollauf mobil: 0650/20 468 13 e-mail: architekt.hollauf@aon.at

Regie                         DI Günther Hollauf MA
Regieassistenz            Marion Hollauf MA
Licht, Ton                   Benedikt Passini
Kostüme                    Marion Hollauf
Musik                        Thomas Goschat, Helena Hollauf, DI Günther Hollauf
Bühnenbid                 DI Günther Hollauf MA
Video                        Ivan Filipovic, Julia Plattner, Dana Sauerbier
Choreographie           Leonie Humitsch
Schauspiel                
Emilia                       Elena Fillei
Ada                          Katharina Korenjak
Rike                         Nicole Krainer
Lehrerin                   Anja Pöllinger
Diddy Pizzabote        Dominik Zecevic
Michi                        Raphael Korb
Jury                         Manuel Rossbacher
                               Chiara Herzig
                               Ramona Keil
                               Lena Maier
                               Patrick Isopp
                               Joachim Borstner

Jugend ohne Gott

ALLES NUR FLÜCHTIG

Die 2.CHBT besuchte am 20. April 2016 das Theater im Kulturhofkeller. Stefan Ebner erarbeitete dort ein Theaterstück mit Jugendlichen zum Theama Flucht:

 

Zum Stück: Fünf Jugendliche möchten begreifen was unbegreiflich ist. Sie versuchen eine Situation zu verstehen die zwar so weit weg von ihnen ist wie kaum etwas anderes, deren Auswirkungen aber dennoch enormen Einfluss auf ihr Leben und ihre Zukunft haben wird. Es bleibt keine Wahl als sich damit zu beschäftigen, als eben den Versuch zu wagen zu verstehen. Und auch wenn man daran immer scheitern wird, so entwickelt sich am Versuch doch die persönliche Identität. Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis stehen, dass nämlich alles anders wird, und dass man selbst bestimmt wie die Zukunft aussehen wird.

Im Anschluss an das Theaterstück diskutierten die Schüler der 2.CHBT noch mit den Schauspielern, dem Regisseur und der Integrationsbeauftragten der Stadt Villach über das Thema Flucht.

 

 

 

Auch dieses Jahr findet wieder das alljährliche Spektakel statt. Das Theater an der HTL Villach, hat 2016, unter der Regie von Günther Hollauf, das Theaterstück „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth einstudiert.

Der Antikriegsroman spielt im Dritten Reich und handelt von einem Lehrer und seinen Schülern. Nachdem der Lehrer Klassenarbeiten seiner Schüler korrigierte und in diesen sehr viele rassistische Ausdrücke findet, lässt er sie unkommentiert, bis auf die Bemerkung: „Auch Neger sind Menschen“. Daraufhin verlangen die Schüler einen anderen Lehrer, jedoch steht der Direktor hinter dem Lehrer, wodurch er nicht suspendiert wird und die Schüler auf ein Zeltlager begleiten muss.

Dort angekommen trifft der Lehrer auf einen Pfarrer, der meint, dass Gott gerecht sei, weil er auch strafe, dass Gott aber auch das Schrecklichste auf der Erde sei. Dieser Satz bringt ihn zum Nachdenken, da er schon lange nicht mehr an den gerechten Gott glaubt, da in seinen Augen zu viele unschuldige Menschen gestorben sind.

Nach einigen Tagen im Zeltlager vermutet der Lehrer, dass ein Schüler namens Z Kontakt zu einer Diebesbande hat. Um genaueres herauszufinden wartet er bis die Schüler das Zeltlager für einen Ausflug verlassen und liest heimlich das Tagebuch, beschädigt jedoch dabei das Schloss des Kästchens, worin das Buch versteckt war. Dabei erfährt er von der Beziehung des Schülers Z mit der Anführerin der Diebesbande. Nach der Rückkehr der Schüler in das Zeltlager, bemerkt der hintergangene Schüler Z sofort, dass jemand sein Tagebuch anrührte und beschuldigt seinen Zeltmitbewohner N. Am Tag darauf wird der angeklagte Schüler N im Wald tot aufgefunden. Schließlich gesteht der Schüler Z seinen Mitschüler erschlagen zu haben und nach Durchsicht seines Tagebuchs und Erkenntnis, dass er eine Beziehung mit der Anführerin der Räuberbande hat, wird auch sie festgenommen. Nach einiger Zeit beichtet  der Lehrer das Tagebuch gelesen zu haben und dies führt dazu, dass die Räuberhauptfrau ebenfalls die Wahrheit sagt, die beinhaltet, dass ein weiterer Schüler namens T, den Jungen getötet hat. Jedoch glaubt ihr niemand und sie kommt ins Gefängnis. Nur der Lehrer steht hinter ihr, der felsenfest davon überzeugt ist, dass sie nicht die Mörderin ist, sondern der Schüler T, den sie in ihrer Aussage erwähnte. Als der Lehrer diesen Schüler selbst zur Rede stellen will, wird dieser sehr nervös. Nach einigen Tagen findet man ihn mit einem Abschiedsbrief vor seinem Haus erhängt. Auf diesen ist zu lesen: „Der Lehrer trieb mich in den Tod. Denn der Lehrer weiß, dass ich meinen Mitschüler erschlagen habe. Mit dem Stein“. Daraufhin wird die Räuberhauptfrau aus dem Gefängnis entlassen. Von diesem Tag an, weiß auch der Lehrer wieder, dass es einen Gott gibt, denn ein gerechter Gott auch straft.

Termine

Premiere am 04.03.2016 um 19:30 im Festsaal der HTL Villach.

Abendvorstellungen

  • 05.03.2016 19:30
  • 11.03.2016 19:30
  • 12.03.2016 19:30

Schülervorstellungen

  • 07.03.2016 10:40
  • 08.03.2016 10:40
  • 10.03.2016 10:40
  • 11.03.2016 10:40

 

Leading Team

Regie/Kostüme

Günther Hollauf

Regieassistenz/Maske  

Marion Hollauf

Bühnenbild

Lisa Danler Swatt, Elena Hopfgartner

Licht, Ton

Benedikt Passini

Video

Elisabeth Kogler, Stefan Meidl, Sandra Smole, Corinna Unterweger, Bianca Zwischenberger

Helping Hands 

Anja Pöllinger, Chiara Herzig, Elena Fillei, Lena Maier, Felix Cell

Personen und ihre Darsteller

Lehrer

Lukas Ceru

Mutter des Lehrers 

Nicole Krainer

Räuberhauptfrau Eva  

Nena Aichholzer

Franz Bauer

Ivan Filipovic

Adam Zobel

Dominik Zecevic

Otto Nix

Manuel Rossbacher

Wilhelm Tegelmann

Benjamin Hafner

Schüler R

Joachim Borstner

Pfarrer

Raphael Korb

Direktor/Richter

Robert Bilic

Julius Caesar

Robert Steiner

Rechtsanwalt

Kiron Geiger

Feldwebel

Lukas Wibmer

Frau N

Katharina Korenjak

Barmädchen Nelly

Jana Meissnitzer

Haushälterin

Romana Keil