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Dein Ausbildungsweg

Ein kurzer Überblick über die fünfjährige Ausbildung aus Sicht eines Schülers:

Erste Klasse:

Der Beginn ist ein Hammer! Alles neu, alles anders! Und zuerst dachte ich: "Das schaffe ich nie!" Zum Glück sind die Lehrer sehr nett und bemühen sich um uns. Ich bin froh, dass ich ernst genommen werde. Wenn man dann mal weiß, wie der Hase läuft, ist's hier in der Richard Wagner Schule eigentlich ziemlich cool. Und wenn ich mal Probleme habe, dann gibt es eigentlich immer ein offenes Ohr. Ich glaube, die meisten Lehrer sind eigentlich ziemlich gut drauf.
Wow! Wir erstellen heuer gemeinsam unsere eigene Klassenhomepage. Und im Computerpraktikum konnte ich letztes Mal den Fehler bei dem PC tatsächlich selbst rausfinden. Jetzt weiß ich auch, dass der in dem Computerladen nicht mehr wusste, als im Prospekt gestanden ist. Gut, dass ich die Komponenten für meinen neuen PC nun selbst auswählen kann.

Zweite Klasse:

In der Klasse hat sich ein toller Zusammenhalt entwickelt. Unser Klassenvorstand organisiert gerade eine Exkursion zu seiner Ex-Firma. Bin schon gespannt! Wir programmieren Coole Web-Games und bei Freunden habe ich ein neues Netzwerk für unsere nächste LAN-Party aufgebaut. Momentan interessiert mich besonders Netzwerk-Hacking, aber ich kenn mich da noch nicht so gut aus ...

Dritte Klasse:

Endlich dürfen wir mehr Verantwortung übernehmen. Wir organisieren den Tag der offenen Tür und vertreten die Schule nach außen. Beim Ferialjob merke ich, dass ich tatsächlich schon was kann. Mein Chef meinte  am Ende der Sommerferien, dass er erstaunt ist, wo ich mich überall schon auskenne.

Vierte Klasse:

Wow, jetzt geht's erst richtig los! Das, was wir bis jetzt gelernt haben, war ja noch vergleichsweise einfach. Aber jetzt in den anspruchsvollen Projekten lerne ich erst wirklich, was es ausmacht, einerseits das Gelernte aus unterschiedlichen Gegenständen zu verbinden und andererseits auch selbst die benötigten Infos im Internet rauszufinden. Auch die ganze Organisation im Team ist eine ziemliche Herausforderung. Aber es ist ein Super-Gefühl, wenn am Schluss was funktioniert und ich stolz mein Projekt beim Tag der offenen Tür präsentieren kann.

Fünfte Klasse:

Die Krönung der ganzen Ausbildung ist sicherlich die Diplomarbeit. Das ist eine andere Liga als der Unterricht in der Schule. Wir arbeiten im Team mit einer bekannten Partnerfirma zusammen, wo ich wahrscheinlich auch danach zu arbeiten beginnen werde. Ich hätte zwar auch Angebote bei zwei anderen Firmen, aber hier gefällt es mir besser. Oder ich gehe studieren?  Ich weiß es noch nicht, aber Ich weiß, wo ich mich weiter spezialisieren möchte. Die Lehrer wissen auf dem Spezialgebiet eh schon nicht mehr so viel wie ich. Aber ich bin froh über all die Tipps meines Betreuers. Die Erfahrung möchte ich in ein paar Jahren auch haben ...
Die Matura ist eigentlich "nur" mehr eine Bestätigung, obwohl so nervös wie bei der Matura war ich noch nie. Es ist aber alles gut gegangen und nicht nur mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen.

Nach der Matura:

Ein komisches Gefühl. Keine Schule mehr. Irgendwie vermisse ich die Ferien und die viele Zeit, die wir eigentlich hatten. Aber wenn ich mich jetzt in meinem Job sehe, so ist das vorerst schon ziemlich ok. Wenn ich denke, dass ich nun, nach wenigen Jahren schon mehr verdiene als so mancher Lehrer in der Schule ...

Ein paar Schulfreunde von mir haben im Gegensatz zu mir gleich ein Studium begonnen. Einer hat sich gleich ein paar Prüfungen von der HTL-Ausbildung anrechnen lassen. Der andere arbeitet nebenbei für eine Web-Firma als freier Mitarbeiter. So kann er sich selbst über Wasser halten und braucht nicht mehr von zuhause aus gesponsert werden.

Ich weiß noch nicht, wo ich mich in ein paar Jahren sehe, aber ich weiß, dass ich mich weiter entwickeln möchte. Lebenslanges Lernen ist nicht nur ein Schlagwort - das habe ich schon in der HTL gelernt!