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Driftwood_Design

Möbeldesign mit integriertem Treibholz

Verfasser: Michael Peternuss, 4AKIHM l Jeremias Lesacher, 4BKIHM

Betreuer: Andreas Lesacher

Diese Diplomarbeit befasst sich im Wesentlichen mit der Gestaltung eines Möbels, das angeschwemmtes und konserviertes Treibholz innovativ einsetzt. Individuelle Möbel und Oberflächenstrukturen liegen heutzutage stark im Trend. Die Herausforderung bestand darin, die individuellen Naturformen von Treibholz in einem attraktiven und funktionalen Möbel zu integrieren. 

Ziel war es einen modernen und innovativen Esstisch aus ausgesuchtem Treibholz zu entwerfen und zu fertigen. Dabei waren verschiedene Entwurfsvarianten, eine gezielte Materialauswahl sowie ein funktionelles Design in Fokus der Umsetzung. In Betracht gezogen wurde der Einsatz von verschiedenen Materialkombinationen wie z.B. Stahl-, Holz- und Kunstharzvarianten. 

 

Bearbeitung der Kunstharztischplatte mit eingelegter Treibholzwurzel
Materialkombi_Treibholz mit Kunstharz auf korrodierten Stahlrahmen

Familienhotel Urwerk

_Innovativer Umbau des Bestandes

Diplomandinnen:       VANESSA MÜNZER | JOHANNA VOGEL  5 AHIHR

Betreuer:                    Toralf Fercher

 

Das Bestandsgebäude in Deutsch-Griffen wurde vor mehr als einem Jahrhundert errichtet und hat seither schon viel erlebt. In ihm befanden sich bereits eine Volksschule, eine Raiffeisen Bank und viele Generationen von Familien nannten es ihr Zuhause.

Da uns die Geschichte des Hauses beeindruckte, entschlossen wir uns, seine Revitalisierung durch einen Umbau zu unserer Diplomarbeit zu machen. Da sich das Gebäude in einem eher abgelegenen, kleinen Ort befindet und das Thema Landflucht zu einem immer größer werdenden Problem wird, überlegten wir, wie wir dem mit unserer Arbeit entgegenwirken könnten.

In der Folge machten wir es uns zur Aufgabe, ein Familienhotel zu planen, welches bei Realisierung des Projekts den Tourismus in der Region ankurbeln kann, mit Holz aus der Gegend gebaut wird, nahe gelegene Firmen unterstützt, die Produkte aus der Umgebung nutzt und für Aktivitäten in den Nachbargemeinden wirbt.

Gitarrenbau

 

Diplomanden: MARCEL DREIER | DANIEL EGGER I EMANUEL UNTERÜBERBACHER  5 AHIHR

Betreuer:           Andreas Lesacher I Toralf Fercher

 

Aus persönlichem Interesse an Instrumenten und Musik beschäftigten sich die Diplomanden mit dem Handwerk des Gitarrenbaus und Problemen bei der Konstruktion moderner Gitarren. 

Ziel dieser Arbeit war das Entwickeln einer Konstruktionsart, welche die statischen Probleme im Bereich der Gitarrendecke verringern kann. Um die erarbeitete Konstruktionsweise zu testen, wurde ein Prototyp gebaut und zusätzlich eine zweite Gitarre in traditioneller Bauweise hergestellt. Am Schluss sollte der Vergleich der beiden Gitarren stehen. 

Der Ansatz, der verfolgt wurde, orientiert sich an klassischen Streichinstrumenten. Statt die Saiten in der Mitte der fragilen Gitarrendecke zu befestigen, werden sie nur überspannt. Die verbleibenden Druckkräfte auf die Decke werden durch die neue Konstruktion innerhalb des Stegs aufgelöst.

Die Funktionsweise ist simpel – die Saiten laufen abwechselnd oben und unten über drei Auflager, welche fest miteinander verbunden sind. Es entsteht eine Biegewirkung auf den Steg selbst, die Decke bleibt jedoch unbeeinflusst.

Der neuartige Lösungsansatz sollte gegenüber der traditionellen Bauweise Verbesserungen in Sachen Lautheit und Sustain liefern können.

„floating house“

_Flexibles Wohnen am Wasser

Diplomandinnen:       LISA FATZI | NADINE FASCHING   5 AHIHR

Betreuer:                    Alexander Martinschitz I Helmut Lattacher 

 

Da Wohnen, Arbeiten und Leben am Wasser immer mehr an Bedeutung gewinnen, beschäftigen wir uns in unserer Diplomarbeit mit der Konstruktion, Gestaltung und Einrichtung eines modernen Hausbootes.

Nach Testung und anschließender Auswahl geeigneter Materialien für den Bau eines Hausbootes entwarfen wir unser "schwimmendes Haus" und fertigten ein entsprechendes Modell an. Aufgrund dessen, dass wir uns während unserer Schulzeit vorwiegend mit dem Rohstoff Holz beschäftigten, war es für uns naheliegend, den Schwimmkörper unseres Hausbootes aus Holz zu konstruieren. Auch ökologische und ökonomische Aspekte sprechen dafür. Holz, als nachwachsender Rohstoff mit umweltfreundlichen Materialien beschichtet, ist dabei anderen Materialien gegenüber, wie Aluminium, Stahl oder Kunststoffe, deutlich im Vorteil.

Bei der Planung des Innenraumes unseres Entwurfs legten wir besonderen Wert darauf, dass dieser barrierefrei gestaltet wird, um auch älteren und beeinträchtigten Personen ein Leben beziehungsweise Arbeiten auf einem "floating house" zu ermöglichen. 

Altes und Neues in Symbiose

Diplomanden:            ROBIN KAVALIREK | JONATHAN KRENN   5 AHIHR

Betreuer:                    Armin Löscher

 

Die Kombination von alten und neuen Materialien ist reizvoll und kann einen interessanten Kontrast erzeugen.

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Eigenschaften, Verwendungsmöglichkeiten und besonderen Merkmalen von zwei sehr unterschiedlichen Materialien, von sonnenverbranntem Altholz und Epoxidharz, und erstellt eine Verbindung beider Werkstoffe in einem eigenwilligen Möbelwerkstück. 

Der Entwurf des Garderobemöbels ist an das Spiel „Mikado“ und dessen Startposition angelehnt. Optisch durchgehende schräge Steher stecken in einem an der Wand hängenden Korpus. Diese Stäbe wurden gebrochen und die Bruchstellen wurden mithilfe von Kunstharz ausgegossen. Das Harz wird durch eingegossene LEDs farbig beleuchtet. 

Da die Beleuchtung variabel eingestellt werden kann, erscheint das Möbel immer wieder anders und für den Betrachter spannend.