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Diplomarbeiten 2017

"ILLUMINATED WOOD“ – das Siegerprojekt des Wettbewerbs innovation@school 2017

eine Diplomarbeit von Mirjam Pichler und Florian Angermann

Unser Team konnte sich mit seinem Projekt beim Ideenwettbewerb für Kärntens Allgemeinbildende Höhere Schulen sowie Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen unter 69 eingereichten Projekten durchsetzen.

... die stolzen Preisträger bei der Prämierung

Die Diplomarbeit befasst sich mit einer zeitgemäßen Kombination der Werkstoffe Furnier und Glas. Das Resultat der Verbindung dieser zwei technisch sehr unterschiedlichen Materialien kann durch eine transluzente Holzoberfläche überzeugen.

Dieser Effekt kann in vielen Einsatzbereichen zur Anwendung gelangen. Sowohl Wand- und Deckenverkleidungen als auch Möbelfronten können in angenehmer Holzoptik erstrahlen und durch die jeweilige Beleuchtung individuell und situationsbezogen gestaltet werden. Als Repräsentationsmöbel wurde ein modernes Sideboard entworfen und gefertigt.

Mit diesem Prototyp nahm das Diplomandenteam am kärntenweiten Wettbewerb innovation@school 2017 teil.

Die Idee Holzfurnier von Designermöbeln zu hinterleuchten und so zahlreiche gestalterische Effekte zu erzielen, konnte die hochgradige Jury überzeugen.

Bei der Gala-Preisverleihung im WIFI-Gebäude Klagenfurt wurden die beiden Jungdesigner mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Betreut von Martin Steinthaler und Hans Torta

... ohne und mit Beleuchtung
... mögliche Farbvarianten mit LED-Hinterleuchtung

"WOODLINER" - Skier in Holzoptik

Eine Diplomarbeit von Lukas Niedrist | Maximilian Rauchenwald | Philipp Steinkellner

 

 

Moderne Ski bestehen auch heute noch zum größten Teil aus dem Werkstoff Holz, aber selten wird dieser als Oberflächenmaterial eingesetzt. Dies verwundert, da Holz die nötigen ästhetischen und technischen Eigenschaften für ein Oberflächenmaterial hat. Es gibt zwar vereinzelt Firmen, die Skier mit Holzoberfläche herstellen, die Zahl dieser ist jedoch eher gering.

Deshalb beschäftigten wir uns in unserer Diplomarbeit mit der Entwicklung und dem Bau von Skiern mit Holzoberfläche. Zu Beginn unserer Arbeit mussten wir uns im Bereich des Skibaus erst einmal zurechtfinden und uns grundlegendes Wissen aneignen. Dazu suchten wir zuerst im Internet nach Informationen und befragten später auch Fachleute zum Thema Skibau. Gemäß den gewonnenen Informationen entwickelten wir erste Entwürfe und fingen mit dem Bau des Prototyps an. Dabei gewannen wir viele neue Erkenntnisse und stießen auch auf Probleme, die wir aber zumeist lösen konnten. Um ein Fazit ziehen zu können, testeten wir den Prototyp natürlich auch und wir können sagen, dass wir nicht erwartet hätten, dass dieser so gut funktionieren würde. Es war ohne Probleme möglich den Hang hinunterzucarven, auch wenn anfangs etwas Unsicherheit mitfuhr. Daraufhin wurde eine solide Kollektion von verschiedenen Typen von Skiern mit Holzoptik gefertigt. Diese Skier stellen eine verkaufsfertige Produktlinie dar, wodurch das Ziel unserer Diplomarbeit erreicht wurde.

Betreut von Helmut Lattacher | Günther Wohlmuth

"A TRAVELLER`S STORY" – Die Geschichte des Reisens und die Entwicklung der Kutsche

Eine Diplomarbeit von Jakob Brauchart | Natalie Fabbro | Paul Renner-Martin 5AHIHR

Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, den historischen Hintergrund und die Entwicklung der Kutsche näher zu beleuchten. Da viele dieser einst schönen Wägen immer mehr in Vergessenheit geraten und die Entwicklung unserer heutigen mobilen Gesellschaft erst durch eben diese ermöglicht wurde, ist es eine wichtige Aufgabe, diesen Teil der Menschheitsgeschichte zu bewahren und aufs Neue in das Licht der Öffentlichkeit zu stellen.

Aus diesem Grunde wurde einer Kutsche von 1880 wieder Leben eingehaucht und somit bleibt diese für die nächsten Generationen erhalten. Basis dieser Arbeit waren die Analyse der Restaurationsrichtlinien und der erforderlichen Arbeitsschritte sowie Interviews mit fachkundigen Personen. Die schriftliche und grafische Dokumentation des Restaurationsvorganges soll den Arbeitsaufwand und die vielen Herausforderungen verbildlichen.

Da die Kutsche zwar seit der Erfindung des Automobils an Bedeutung verloren, aber immer noch Verwendungszwecke hat, wurden diese erläutert und als Ausgangspunkt für das Design einer „Future-Carriage“ herangezogen. Dieser Versuch einer Erneuerung der Kutsche soll eine Hommage an ihre bedeutende Vergangenheit sein und als Anstoß für zukünftige Entwicklungen dienen.

Betreut vonAnne-Maria Pichler und Bernhard Santner

Kutsche vor und
nach der Restaurierung

"ILLUSIONARY FURNITURE" Der Weg zur dünnsten Dimension

Eine Diplomarbeit von Elias Marktl | Christoph Pichler

... in der Werkstätte
... bei der Präsentation

Grundidee dieser Diplomarbeit war es, ein Möbelstück von dünnster Dimension zu entwickeln. Die Wahl fiel auf einen Esstisch, der Design, Funktionalität und einen möglichst dünnen Querschnitt verbinden sollte.

Um das optimale Verhältnis zwischen Stabilität und Design erreichen zu können, wurden viele Laborprüfungen durchgeführt und verschiedene Materialien getestet. Darüber hinaus wurde auch besonders auf die Alltags- und Gebrauchstauglichkeit des Möbels geachtet.

Der Designanspruch erforderte genaueste Konstruktions- und Detailplanung. Vor allem stellte die Einbindung der Tischfüße zur Tischplatte bei einer Materialstärke von nur fünf Millimeter an der dünnsten Stelle, ein Problem dar.

Nach vielen Probeversuchen konnte der Prototyp des Esstisches mit "dünnstmöglicher" Dimension aus dem kostspieligen Werkstoff Carbon gefertigt werden.

 

Ausführung:

Die Tischplatte besteht aus einem PP-Wabenkern und den darauf laminierten Kohlefaserlagen. Diese bestehen aus je 3 verschiedenen Arten, oberhalb und unterhalb des Wabenkerns aus je 2 biaxialen Gelegen, 4 unidirektionalen Gelegen und einer gewebten Decklage (Köperbindung). Um eine extrem dünne Optik zu schaffen, ist die Tischplatte an jeder Seite verjüngt.

Die Tischbeine sind ebenfalls ein Verbund aus verschiedenen Kohlefaserlagen. Diese bestehen aus 3 biaxialen Gelegen, 4 unidirektionalen Gelegen und 2 gewebten Decklagen. An den Ecken weist der Tisch eine 10 mm Rundung auf, die sich entlang der Tischbeine hinunter zieht.

Betreut von Martin Steinthaler

"ANKOMMEN" – WESTBAHNHOFFNUNG VILLACH

Eine Diplomarbeit von Celine Wautsche l Daniel Oschounig, 5AHIHR


Visualisierung_Migrantencafe - Loungebereich

Der Westbahnhof Villach wird aktuell von der sozialen Initiative „Westbahnhoffnung“ zur Versorgung von Bedürftigen und Migranten genützt. Diese Initiative wurde im Jahr 2000 unter dem ursprünglichen Namen „Tabea Lebenshilfe“ gegründet, um Menschen in Not zu helfen. Die Grundintention dieser Diplomarbeit ist, einen sozialen Beitrag zur aktuellen Migration zu leisten, indem ein zeitgemäßes und allen Anforderungen entsprechendes Innenraumkonzept für die Räumlichkeiten am Westbahnhof Villach geschaffen wird. Unser Planungsgebiet umfasst die Bahnhofshalle sowie das Migrantencafé „Tabea“, welches sich im ersten Obergeschoß dieses Gebäudes befindet.

Das Gebäude des Westbahnhofs in Villach wurde in der Zeit des Jugendstils erbaut. Aus diesem Grund steht die Bahnhofshalle unter Denkmalschutz. Diesem Umstand ist bei der Neugestaltung Rechnung zu tragen. Räumliche Flexibilität spielt in der Halle ebenfalls eine große Rolle, da der Raum unterschiedlich genutzt wird. Einerseits wird die Bahnhofshalle als Speisesaal, andererseits aber auch als Ausstellungsraum und Veranstaltungssaal genutzt.

Auch das Migrantencafé „Tabea“ soll neu eingerichtet werden, da es den aktuellen Anforderungen nicht mehr entspricht. Der Raum soll zum Kommunizieren, Lesen, Essen, Singen und Entspannen anregen. Hier ist es besonders wichtig, auf die Wünsche und Vorstellungen der Migranten einzugehen. Nebenan wird ein Büro für zwei Personen eingeplant.

Das Resultat dieser Diplomarbeit bietet Konzepte zur Umgestaltung dieser und ähnlicher Räumlichkeiten. Das Projekt wird durch Plandokumentationen, 3D-Visualisierungen sowie einem Modell veranschaulicht. Materialprüfungen und eine Kalkulation ergänzen die Arbeit.

Betreut von Anne-Maria Pichler  und Peter Klammer

Entwurf Bahnhofshalle mit Einbauten

more than food - Neugestaltung der Aula an der HTL Villach

more than food_Work Zone

Eine Diplomarbeit von Hugo Kogler und Sebastian Hufnagel 5AHIHR 

Das Ziel der Diplomarbeit ist es, ein neues Konzept für den Essbereich der Schulkantine der HTL-Villach zu entwerfen, da der bestehende in seiner gestalterischen Anmutung den Charme der abgebrauchten frühen 80er Jahre verströmmt.

Der Inhalt der Arbeit umfasst eine thematische Grundlagenforschung, Entwurfsphase, Planungsphase, Detailplanung der Einrichtung, sowie die Kalkulation.

Es wird versucht, basierend auf der erfolgten Grundlagenforschung, welche einen Fragebogen und einen allgemeinen Teil enthält ein komplett neues Konzept zu entwickeln.

Im neuen Raumkonzept "more THAN food" werden mehr Sitzplätze als zuvor vorhanden sein. Außerdem wird der vorhandene Bereich neu gegliedert. Dazu zählen der eigentliche Essbereich, ein eigener Lehrerbereich, sowie ein Aufenthaltsbereich mit gemütlichen Sitzgelegenheiten zum Entspannen außerhalb der Unterrichtszeit.

Die Bereiche bekommen zudem noch einzelne Bezeichnungen. Der Essbereich direkt bei der Kantine heißt "Lunch Time", der Bereich vor dem Oscar-Dorner-Saal "Work Zone", der Lehrerbereich "Teacher's Table" und der Entspannungsbereich wurde "Chill Area" benannt.

Das Highlight unserer Planung bildet der Bereich "The Cubes". Das Mobiliar in diesem Bereich besteht aus vier Korpussen die als Raumteiler und als Thekentische fungieren.

Betreut von Peter Klammer 

 

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