Sie sind hier:  Home » Innenarchitektur » Leistungsschau » Diplomarbeiten » 2015

Diplomarbeiten 2015

3D Visualisierung

Sonnenlounge - flexibles Freiraummöbel für Zwei

Eine Diplomarbeit von Lukas Dörflinger und Daniel Walcher

www.sonnenlounge.com

Kurzbeschreibung:

Die Grundidee liegt in der Weiterentwicklung sogenannter „Strandliegen" bzw.„Strandkörbe". Die Vergrößerung des Objekts zu einer Doppelliege und die Erweiterung der Nutzungsart durch genügend Ablagefläche sowie verstellbare Liegeflächen wurden vorgesehen. Ein weiterer wichtiger Punkt lag in der Entwicklung eines integrierten Sonnensegels. Die optimale Funktion, wie Sonnenschutz, Stabilität sowie die Ableitung von Niederschlagswasser, sollte gewährleistet sein.

Der Grundkörper der Sonnenlounge beinhaltet zwei Liegeflächen, Polsterungen, zwei Verstauflächen und einen großen, abschließbaren Verstauraum. Das Sonnendach bietet Sonnenschutz und ist im abgesenkten Zustand mit nur wenigen Handgriffen verschließbar. Eine unbefugte Benutzung der Sonnenlounge wird somit verhindert. Die Rückenelemente der Liegeflächen sind durch Knopfdruck stufenlos verstellbar. Die mitgelieferte Abdeckplane bietet außerdem Schutz vor Witterung und äußeren Einflüssen.

Einzigartig ist die moderne Ausführung des Produkts. Der Einsatz von modernen Materialien kombiniert mit den Funktionen, wie dem Absenken des Sonnendaches und der Verstellung der Sitzposition, schafft ein völlig neues Produkt. Durch das schlichte Design der Sonnenlounge kann diese standortunabhängig vom Seegrundstück am Wörthersee bis zum Sandstrand der Karibik aufgestellt werden. Durch die Vielfalt der möglichen Dekorauswahl kann sie sich in beinahe jedes Umfeld integrieren.

Betreuer: Peter Klammer und Helmut Lattacher

Daniel Walcher und Lukas Dörflinger

Remake - Revitalisierung leer stehender Geschäftsflächen

Eine Diplomarbeit von Carina Schatz und Kathrin Rieser

Carina Schatz und Kathrin Rieser

 

Der Grundgedanke der Diplomarbeit beruht auf der Wiederbelebung der Villacher Innenstadt. Die Abwanderung der Geschäfte in ein außerhalb der Stadt errichtetes Einkaufszentrum, wird zu einem unübersehbaren Problem der Altstadt. Leere Geschäftsflächen sind mittlerweile Teil des Stadtbildes. Um diese Geschäfte für potenzielle neue Inhaber interessanter und ansprechender zu gestalten, wollen wir sie einer neuen, temporären Nutzung zuführen.

Ausgehend von dieser Problematik entwickelten wir ein Konzept für temporäre Zwischennutzungen. Von Anfang an stand fest, dass das dazu verwendete Inventar keine „gewöhnliche“ Einrichtung werden soll. Wir beschäftigten uns mit den verschiedensten Recyclingmaterialien und entschlossen uns, mit Karton zu arbeiten. Nach anfänglichen Recherchen entschieden wir uns für die zweilagige Wellpappe, da diese eine hohe Stabilität aufweist und auch neben der Verpackungsindustrie für die Möbelproduktion eingesetzt wird.

In der weiteren Bearbeitungsphase unserer Diplomarbeit entschieden wir uns für zwei Gestaltungsvarianten einer Zwischennutzung.

Betreuer: Alexander Martinschitz und Dieter Maurer

 

Grundrisse Barkonzept
Tisch für Hotelkonzept

Möbel und Spielgeräte für beeinträchtigte Kinder

Eine Diplomarbeit von Sabrina Luschnig und Kim Franzel

Prototyp Kindergartenmöbel mit Spieltisch und 3 Sitzbänken

 

Kinder mit Beeinträchtigung haben ebenso wie Kinder ohne Beeinträchtigung das Recht auf ein gleichberechtigtes, selbst bestimmtes Leben in der Gesellschaft. Menschen mit einem körperlichen oder geistigen Handicap sind auch heute noch nicht richtig in unsere Gesellschaft integriert.

Geeignete Möbel und Spielgeräte für diese Menschengruppe sind eher eine Rarität, obwohl die ersten Entwicklungsjahre im Kindergarten- und Vorschulalter die prägendsten sind. In dieser Zeitspanne sollten die Fein- und Grobmotorik geschult, die Sinne aktiviert und Möglichkeiten der Veränderung geboten werden. Es wird vorausgesetzt, dass das Spielen eine grundlegende Rolle einnehmen sollte.

Die Diplomarbeit besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Der theoretische Teil dient dazu, einen Einblick in verschiedene Bereiche zu geben. Der praktische Teil besteht aus einem Spieltisch und der dazugehörigen Sitzbank. Grundsätzlich ist das Ziel unserer Arbeit, dass wir beeinträchtigten aber auch Kindern ohne Handicap die Möglichkeit bieten wollen, durch unseren Spieltisch mit der dazugehörigen Sitzgruppe – ein unbeschwertes und angenehmeres Leben zu führen. Im Vordergrund stehen die Förderung der Fein- und Grobmotorik - sowie die Perfektionierung der Geschicklichkeit aber auch der Teamfähigkeit und Konzentration. Ein weiteres wesentliches Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen Prototyp anzufertigen.

Betreuer: Alexander Martinschitz und Armin Löscher