Hamburg war eine Reise wert!

Datum: 24.04.2018
Kategorie: Innenarchitektur Innenarchitektur
Von: Peter Klammer

40 Kollegianer in der Hansestadt ...

Fensterputzerballett bei der Arbeit

Fensterputzerballett bei der Arbeit

Verladekräne warten auf Arbeit

Verladekräne warten auf Arbeit

Speicherstadtradl

Speicherstadtradl

Spiegelkantine im 70er Jahre Style

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Speicherstadtimpression

Speicherstadtimpression

Klare Bekleidungsvorschriften

Klare Bekleidungsvorschriften

Kontorhaus im Zentrum

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Neue Hafencity

Neue Hafencity

3 Lehrer suchen den Ausgang ...

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Unsere Reise begann am Montag, dem 12. März um 8 Uhr in der Früh mit viel Vorfreude und Trubel.

Nach einer zweistündigen Busreise kamen wir am Flughafen in Salzburg an, um festzustellen, dass unser Flug mehr als drei Stunden verspätet startete. Nichtsdestotrotz ließen wir uns nicht unterkriegen und verbrachten einige Stunden am Flughafen.

Um 16 Uhr ging es endlich los, wir hoben ab…

In Hamburg angekommen ging es für uns nach langem Suchen und Umherirren zu unserem Hostel beim Berliner Tor. Nach einer kurzen Pause „flitzten“ wir mit der U-Bahn zum Rathaus und danach trennten sich die Wege, denn wir waren alle am Verhungern…

Am darauffolgenden Morgen hieß es warm anziehen, denn wir hatten eine Stadtführung. Startpunkt war das Hamburger Rathaus und das Ziel in der Speicherstadt.

Nach einer kurzen Kaffeepause in der Kaffeerösterei ging es mit dem Bus zum Stilwerk, einem Einkaufszentrum für gehobene Designermarken. Auf vier Geschoßen staunten wir über Designklassiker und Neuheiten von Thonet - Stühlen bis zu Bulthaup – Küchen …

Am Abend begann unsere Extratour nach Lübeck, wo wir mit einem Nachtwächter durch die engen Gassen und Hinterhöfe zogen. Bei eisigen Temperaturen konnten wir durch die wort- und bildreiche Stadtführung das mittelalterliche Leben hautnah nachempfinden. 

Am Mittwoch erkundeten wir die Hafencity von Hamburg und zogen danach zur Elbphilharmonie weiter. Dort spazierten wir auf der Aussichtsplattform umher und unser Blick glitt über das Meer und den Hafen… Anschließend machten wir eine Hafenrundfahrt, bestens unterhalten und informiert von einem Hamburger Original!

Um unseren Tag perfekt abzuschließen, gingen wir am Abend ins Thaliatheater, wo wir das Stück „Michael Kohlhaas“ besuchten, klassisches Theater in modernem Gewand.

Den Donnerstagvormittag konnten wir frei gestalten und so zog es einige auf die Mönckebergstraße um zu shoppen, und andere wiederum in Museen oder Ausstellungen. 

Passend zu unserer Ausbildung interessierte uns auch das Museum für Kunst und Gewerbe, im Rahmen einer interessanten Führung konnten wir komplette Interieurs aus fünf Jahrhunderten bewundern.

Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss… „Dialog im Dunklen“ hieß es, eine 90 - minütige Führung im Dunkeln! In Gruppen wurden wir von blinden oder sehbehinderten Guides durch völlig abgedunkelte Räume begleitet. In diesen sind Alltagssituationen wie ein Besuch am Markt oder eine Hafenrundfahrt nachgestellt, die durch die Lichtlosigkeit zum reizvollen Abenteuer werden ... Eine wirklich elementare, spannende Erfahrung für uns alle!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen wir am Freitag Hamburg, denn die Reise war anstrengend und stressig, aber auch unheimlich lustig und eine schöne Gelegenheit, einander in der Klasse besser kennenzulernen!

Nadine Suess, 2AKIHM