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Welcher Schwerpunkt?

Die Schwerpunktsetzung orientiert sich gemäß dem bewährtem Zweisäulenmodell entweder an der Softwaretechnik (ZB. Generische Programmierung mit best practice patterns) oder an betriebswirtschaftlichen Themen (ZB. Lagerlogistik, Produktionsplanung, Ticketing Systeme,..).

In den höheren Jahrgängen gibt es dafür wahlweise Vertiefungen in den Kompetenzbereichen Software Engineering, Wirtschaftsinformatik, ERP-Systeme, intelligente Systeme.

Wie erwähnt, gibt es im Gegensatz zu den anderen HTL-Abteilungen in der Abteilung Informatik/EDVO keine Untergliederung in lehrplanmäßig vorgegebene Ausbildungsschwerpunkte. Spezialisierungen erfolgen ab dem dritten Jahrgang jeweils nach Bedarf der lokalen Wirtschaft und unter Berücksichtigung der Interessen der Studierenden.

Die mit 7. September 2011 verordneten kompetenzorientierten Lehrpläne der Höheren Technischen Lehranstalten  ermöglichen schulautonome Abweichungen vom kundgemachten Lehrplan. Dabei kann bis zu insgesamt 20 Jahreswochenstunden von der verordneten Stundentafel abgewichen werden, um einen Ausbildungsschwerpunkt  inklusive seiner Bezeichnung schulautonom zu wählen, d.h. bestehende Pflichtgegenstände zu verstärken oder neue einzuführen. Die genehmigte Bezeichnung des Schwerpunktes darf auch in den Amtsschriften und Zeugnissen verwendet werden. 

Die HLA für Informatik an der HTL Villach hat im Dezember 2011 beantragt:  Schulautonomer Ausbildungsschwerpunkt "Business Software Development" (kommerzielle Softwareentwicklung)

Am 19.1.2012 wurde dieser Antrag vom Unterrichtsministerium mit der (leicht verallgemeinerten) Fachrichtungsbezeichnung "Applied Software Development" (angewandte Softwareentwicklung) genehmigt.

Die Absolventen sollen am Ende ihrer Ausbildung die Kompetenz zur Mitwirkung im gesamten Application Lifecycle von derAnforderungsanalyse bis hin zur Auslieferung von Softwarekomponenten besitzen. Die Basiskompetenzen sind im Einzelnen:

  • Konzeption und Entwicklung von Web Clients und Business Komponenten
  • Anbindung der Software an Datenbanksysteme mit Hilfe von O/R Mappings
  • Entwicklung von Web Service Schnittstellen in einer Serviceorientierten Architektur
  • Modellierung sowie Implementierung von Geschäftsprozessen
  • Entwicklung von AI-basierter Software und mobiler Systeme
  • Modellgetriebene Softwareentwicklung
  • Arbeiten im Team mit aktuellen Vorgehensmodellen (Agile SW-Entwicklung)
  • Anbindung und Portierung von Legacy Software
  • Customizing und Programmierung von SAP-Software
  • Software-Qualitätssicherung durch Unit- und Akzeptanzests