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smartHack Event announced

Datum: 13.12.2018
Kategorie: Informatik InformatikInformatik & Management
Von: Julian Glavocevic, Chiara Fasching, Achim Karasek

Innovativer Programmierwettbewerb der Informatikabteilung in Kooperation mit renommierten Kärntner Unternehmen

Heuer wird den Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgänge der Abteilungen Informatik und Informatik & Management eine interessante Möglichkeit geboten, erlernte Programmierfähigkeiten im Rahmen eines Hackathons unter Beweis zu stellen. Ein Hackathon ist ein Event, in dem versucht wird in kurzer Zeit gemeinsam Software zu entwickeln.

Besonders zu erwähnen ist, dass diese Veranstaltung in Kooperation mit Unternehmen aus Kärnten durchgeführt wird. Federführend agiert dabei das Kärntner IT-Unternehmen addIT, welches Teil der weltweiten AtoS ist. Das Thema des Hackathons ist „smartLiving“ und passend dazu hat addIT eine zweistündige, spannende Präsentation zum Thema "smartLiving und Internet of Things" gehalten.

Einleitend sprach der Präsentator Dr. Thomas Höllweger, wie sich die Technik von den Anfängen der modernen Computer in den 1970er-Jahren bis heute entwickelt hat. „Internet of Things“ oder IoT bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Geräte über das Internet kommunizieren können, aber auch die Steuerung der Geräte vom Netz aus übernommen werden kann. Welchen Wert diese Technologie für Unternehmen darstellen kann, wurde im Rahmen von einigen Beispielen aus der Praxis erläutert. Dr. Höllweger ist bei addIT/Atos Head of Digital Innovation.

Sein Kollege, Stefan Schinwald, beschäftigt sich bei AtoS ganz konkret mit IoT-Lösungen und gab Einblicke in die Technik dahinter und führte die Praxisbeispiele fort. Ein besonders interessanter Aspekt, der erwähnt wurde: Ein amerikanischer Traktorhersteller, Weltmarktführer in seiner Branche, beschäftigt inzwischen mehr Informatiker als Maschinenbauer. Der Grund ist einfach, weil die modernsten Traktoren heute riesige Datenmenge liefern und auch schon autonom oder über das Internet gesteuert im Einsatz sind. Es war sehr interessant zu hören wie viel Technik sich in einem landwirtschaftlichen Gerät befindet.

Nach dieser Einführung wurde ganz genau erklärt, was beim Hackathon passieren wird. Es werden nicht alle SchülerInnen zu dieser 3-tägigen Veranstaltung in Klagenfurt mitgenommen, sondern nur der Teil, welcher im Unterricht viel Ehrgeiz und das dadurch verbundene Lernvermögen aufweisen können. Diese 3 Tage sollte man auch wirklich nutzen um viel Erfahrung im Bereich der Softwareentwicklung sammeln zu können. Das beste Team, welches durch eine Jury am letzten Tag gewählt wird, kann sich über einen großartigen Gewinn erfreuen. Nicht zuletzt werden diese lehrreichen Tage eine großartige Chance sein, seine Jobaussichten zu verbessern, indem man den teilnehmenden Firmen seinen Erfahrungsschatz und sein Wissen präsentiert.

Das der Vortrag sehr gut bei den Schülern ankam, konnte man auch daran beobachten, dass Tage danach sich Schüler noch in den Pausen darüber unterhielten.

Abschließend kann man sagen, dass durch solche Vorträge viel spürbarer wird, was einen im Berufsleben erwartet und dass der Spruch „Man hört niemals auf zu lernen“ auch wirklich stimmt.

Julian Glavocevic, Chiara Fasching, Achim Karasek