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Fremdenverkehrsamts - und Ortsgestaltung, Feld am See

Hermanitz Natalie und Schmidhofer Janine
In Feld am See soll ein Fremdenverkehrsamt errichtet werden. Eine besondere Herausforderung bestand darin, das Projek nach den vorgegebenen Anforderungen und Wünschen umzusetzen, da es tatsächlich realisiert werden soll. Ziel war es, das vorhandene Grundstück optimal auszunützen und funktionale Räume zu schaffen. Nach den Vermessungsarbeiten des Planungsgebietes wurde ein ausführlicher Bestandsplan erstellt, dieser wurde für die genaue Planung des Fremdenverkehrsamtes und die Ortsumgestaltung benötigt. Als Nächstes folgte die Entwurfsphase und anschließend die Erstellung der Einreichpläne und die dazugehörige Ortsumgestaltung. Ein Anliegen der angrenzenden Hotelbetriebe war es, den Durchzugsverkehr und die dadurch entstehende Lärmund Umweltbelastung zu minimieren. Das machte zusätzlich eine Neugestaltung der bestehenden Straßenführung erforderlich.

Umbau Wohn-Stallgeb äude B(P)AU-LEI-GUT

Czubacha Michaela und Kahrimanovic Alma
Das Projekt umfasst in erster Linie den Umbau eines Wohngebäudes mit angebautem Stallgebäude. Das Gebäude sollte behindertenfreundlich umgebaut werden und den verschiedenen Nutzungswünschen entsprechen. Als schwierig erwies sich hier jedoch der Umbau des Dachgeschoßes für die Nutzung als Therapiezentrum als eine der Varianten für den Umbau des Dachgeschoßes. Die Idee war es, das bereits vorhandene Wohnhaus um einen westseitigen Zubau sowie um eine Biomasseheizungsanlage zu erweitern. Dabei ist es sehr wichtig, den ländlichen Charakter des Wohnhauses beizubehalten. So werden alle Dächer des Haupthauses und des Zubaus als Satteldach mit Krüppelwalmdach ausgeführt. Da das Gut weiterhin landwirtschaftlich genutzt wird, wird bei diesem Umbau das Stallgebäude vorerst nicht verändert.

DACHGESCHOSSAUSBAU

Allmaier Josef und Hochenwarter Lukas
Diese Arbeit behandelt den Ausbau eines Dachgeschoßes in einem bestehenden Landwirtschafts- und Wohngebäude. Die ungenützte Fläche von ca.150 m² soll dem zukünftigen Übernehmer der Landwirtschaft als moderner, zeitgemäßer und nachhaltiger Wohnraum dienen. Um einen Ausbau des besagten Gebäudes vorzubereiten, wurden folgende Punkte ausgearbei und untersucht:
> Bestandsanalyse und Bestandsplanung
> Untersuchung und Analyse des bestehenden Tragsystems
> Entwurfsplanung und Raumkonzept
> Bauphysik und Energieausweis
> Bauteil- und Verarbeitungskatalog
> Einreichplanung
> Ausführungs- und Detailplanung
Zielsetzung der Diplomarbeit war es, dem Bauherrn die Grundlage für die Errichtung eines zeitgemäßen, durchdachten, nachhaltigen, aber dennoch finanziell tragbaren Wohnraumes zu liefern und einem Mittelweg aus all diesen Faktoren möglichst nahe zu kommen.

„GREEN IT“ - OPTIMIERUNG EINES WEISSENSEER-STANDARDHAUSES

Die Diplomarbeit „Green" umfasst die Optimierung eines Weissenseer-Standard- Passivhauses hinsichtlich zweier wesentlicher Punkte: - Behaglichkeit und Lebenszyklus - Bauökologische Optimierung Das Thema Behaglichkeit umfasste Licht, Beschattung und Farbgestaltung. Das Begrünen von Fassaden und des Daches zählten ebenso zum Aufgabenbereich wie Luftqualität und Strahlung der Erde. Auch auf unterschiedliche Wandfarben und Putze wurde eingegangen. Das Thema „Bauökologische Optimierung" befasste sich mit der Untersuchung diverser Materialien auf schädliche Inhaltsstoffe. Des Weiteren wurden abdichtungsfreie Gebäudedetails erarbeitet und Dämmstoffe verglichen. Der Hauptteil der Diplomarbeit beschäftigt sich jedoch mit der Idee, menschliches Haar als Dämmung zu verwenden. Es wurden ein Wärmebildkameraversuch und Wärmeflussmessungen durchgeführt. Die Durchführung des Versuches zeigte, dass menschliches Haar sich als Wärmedämmung eignet, eine Verdichtung der Haare aber unbedingt notwendig ist. Hinsichtlich der Durchführbarkeit muss angemerkt werden, dass dieser Wärmedämmstoff nicht in ausreichendem Maße vorhanden und seine Beschaffung daher sehr schwierig ist, weshalb er auch nur für kleinere Bauprojekte in Frage kommt. Marion Gabernig und Kerstin Moser, 5AHBTH

NEUGESTALTUNG VASSACHER STRANDBAD

Die Aufwertung des bestehenden Freibadeplatzes am Vassacher See in Villach ist der zentrale Inhalt der Arbeit. Die derzeit spärlich vorhandene Infrastruktur soll durch gezielte Maßnahmen verbessert und ergänzt werden, um die Attraktivität des beliebten Sommerbadeplatzes der Villacher zu steigern. Ein gestreckter Baukörper aus mehreren Holzmodulen bedient nun die wesentlichen Funktionen wie Umkleidemöglichkeiten, WC und ein kleines Strandcafe. Die gewählten Holzbauelemente in Kombination mit einem leichten Membrandach lassen den geplanten Baukörper leicht erscheinen und gestatten interessante Durchblicke. Eine Schwimmterrasse und eine großzügige Hangterrasse erweitern die Liegemöglichkeiten zusätzlich und schaffen neue Blickwinkel. Bei der Wahl der Materialien wurde im Besonderen auf Ökologie und Nachhaltigkeit Wert gelegt. Nico Rauchenwald und Georg Buchacher, 5AHBTH